Wie kommt Techno dem Drogenproblem bei?!

Forum zum Thema illegale und legale Drogen!

Wie kommt Techno dem Drogenproblem bei?!

Beitragvon Tekknotrip » 3. Dezember 2002, 10:44

Immer wieder und immer häufiger liest man es:
Techno Club nach Razzia geschlossen.
Polizeikontrolle vor, während und nach Techno Großveranstaltung
usw....

Jeder der einen Club oder Großveranstaltung besucht hat,
stellt fest, dass der Drogenkonsum vor allem bei den jüngeren
massiv zugenommen hat. Solange jeder das für sich macht
und andere dadurch nicht belästigt, bzw. gefährdet ist das noch OK.

Aber viele halten sich nicht daran.

Wie denkt Ihr darüber?
Wie kann Techno dem Problem Herr werden?
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Beitragvon phasenverschiebung » 12. Dezember 2002, 16:54

so siehts aus...
am konsum hat sich gar nix geändert...

nur ist die polizei (staat) erst jetzt darauf aufmerksam gemacht worden.
und sie gehen jetzt dagegen vor.

hab vor ca. 1 jahr mal ein gespräch mit nem kripobeamten gehabt...
er hat mir damals gesagt (das ist jetzt kein witz), daß es das ziel der polizei in stuggart wäre, die technoszene komplett stillzulegen.

bald isses soweit...
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Beitragvon Tekknotrip » 12. Dezember 2002, 19:28

die gespräche hatte ich auch schon, nur der polizist war selber drauf wie schitzel!

brrrrrrr :roll:
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Beitragvon phasenverschiebung » 12. Dezember 2002, 20:36

ne oder ??
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Beitragvon Tekknotrip » 12. Dezember 2002, 21:52

doch, ich hatte ein gespräch mit ihm im landespavillion und war überascht, wie offen er über die sache sprach (zivil).

er mag die technoszene und liebt die musik über alles.
hat aber wahrscheinlich den falschen beruf! :twisted:
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Techno = Drogen?

Beitragvon oPiWaHn » 8. Januar 2003, 18:39

Techno wird den Drogen überhaupt nicht beikommen! Die Cops wohl auch nicht und Türsteher schon gar nicht!... Nur die LeutZ selbst! Wenn Pillenkinder und Koksnasen endlich peilen das es nix bringt, ausser ner Matschbirne oder übelsten Stress. Auf Arbeit, mit dem Staat oder den Führerscheinstellen! Also Vernunft und Denken letztendlich!
Was viele nicht wissen ist, dass es nicht nur den packt der checkt, der Material hat, der fährt und unnerwex ist, sondern auch die, die nur mit drin sitzen im Auto und alle anderen die mit "Big Puppies" unnerweX sind!
Und die Cops schulen was das Zeug hält!
Also müssen sie (die Druffies) langsam mal die Ohren anlegen! Und sich selbst mal informieren was sie müssen und was net. Und was auf sie zukommen kann, wenn es sie packt!
Da gehen manchem vielleicht die Augen auf! :shock:
Und die Idole der FeierleutZ, die DJ's und so, sollten mal vorleben wie es ohne geht! Das geht nämlich!
Gute Drogeninfos in den Partyguides wären auch nicht schlecht! Nicht nur online! Welcher Druffi ist schon online!? :lol:

Aber wie gesagt! Nur die LeutZ selbst können das in den Griff bekommen!

Ich, bzw. wir wurden in den letzten zwei Jahren fünf mal von den Cops abgegriffen und gecheckt! Und jedes Mal zogen sie mit langen Gesichtern wieder ab! :twisted: Es geht auch ohne :!: :idea:

GreetZ Ralf :)
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Beitragvon Alice D. » 17. März 2003, 18:35

könnte es sein, daß das problem in der konzeption von techno im allgemeinen liegt? techno soll wirken wie eine droge, also nimmt, wer nicht gerade aus dem brasilianischen vodoo-tempel ausgebrochen ist oder eben keine ahnung hat, wie man sich in trance versetzt, eben drogen.
es geht hier eben um musik von drogenkindern über drogen für drogenkinder. das phänomen soll man schon bei konzerten von den doors oder jefferson airplane beobachtet haben. irgendwo muß es halt diesen link zwischen musik und droge geben (oder hat schon mal jemand druffies bei den berliner philharmonikern gesehen?). es geht darum, die nacht durchzutanzen, wer's so nicht schafft, hilft nach.

grüße an das alice projekt im frankfurter raum. die machen drogeninformation und hilfe auch vor ort auf partys. ich denke, wenn jede/r wüsste, was er grad nimmt und was es mit seiner gesundheit tut, gäbe es weniger flash-augen und man könnte jede party auf zehn km gegen den wind riechen...

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Beitragvon Tekknotrip » 17. März 2003, 19:51

es geht hier eben um musik von drogenkindern über drogen für drogenkinder.


Ups, echt?
Also am Anfang waren keine Drogen dabei, nur das Unschuldige glücklichsein etwas besonderes zu sein und nicht dem Mainstream folgend!
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Beitragvon oPiWaHn » 17. März 2003, 22:45

@ alice D. "es geht hier eben um musik von drogenkindern über drogen für drogenkinder" :?: :?: :?: :evil:
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Beitragvon oPiWaHn » 18. März 2003, 08:53

Ich reg mich immer noch auf über diesen Satz!

So ein Geblubber! :evil:

Das ist der größte Müll den ich je gehört hab! Also wenn so eure Drogeninfos sind ist in euerm Projekt, solltet ihr euch mal informieren bevor ihr sowas startet, bzw. die Mitarbeiter(innen) besser aussuchen. :banned:
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Beitragvon Rhein-Main » 18. März 2003, 09:11

...es heißt nicht umsonst "sich in Trance TANZEN"..., d.h. so wie mein Vorredner es in der Signatur hat: music is the drug ;)

Ich verstehe nicht, warum Drogen immer mit Äußerlichkeiten verbunden werden (Techno, Hanf als Einstiegsdroge etc.). Ich vermute, es liegt daran, dass es viel stressiger wäre, wenn sowohl Konsumenten, die immer mit "cool" oder "lustig" argumentieren, als auch Bekämpfende, die an der Musik die Drogen ablesen wollen zugeben würden, dass es immer massive innere Gründe gibt, die Leute dazu bringen, sich in der hamlosen Variante zu berauschen oder im schlimmsten Fall zu zerstören. Eine gewisse Realitätsflucht von Zeit zu Zeit ist allen gestattet (Karneval, Kirchweihen, halt alle Komasaufen-Massenveranstaltungen oder die Biere am Wochenende), aber sobald es nicht mehr der Norm entspricht, ist es erschreckend, weil es vor Augen führt, wohin der eigene Ansatz der Entgleisung enden könnte? Und die Zeit, sich "von innen", also mit Zuwendung, um das Problem zu kümmern will/kann sich niemand nehmen...
Verteufeln ist leichter als zu verstehen Versuchen
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Beitragvon Alice D. » 18. März 2003, 09:12

ich bin kein mitarbeiter...

und dann, zähl mal, wieviel technoproduzenten und djs du kennst, die keine drogen nehmen (vielleicht gehe ich auch zu den falschen leuten?). komischerweise sind es vor allem die bekannten djs, die mit drogenkonsum in verbindung gebracht werden. (hat schon mal jemand nen nüchternen väth erlebt?)
oder zähl mal, wieviel textzeilen aus technotrax sich mit drogen und deren konsum beschäftigen oder so wirr sind, das da irgendwann mal jemand was genommen haben muß...

tut mir leid, wenn unsere weltbilder in der hinsicht nicht korrellieren, aber mußt ja nicht gleich hauen... ich war auch jahrelang nur auf mineralwasser und kaffee in der disko. und kann von mir behaupten, daß ich kein pillenkind bin. :tongue:
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Beitragvon Tekknotrip » 18. März 2003, 10:17

Fang das Licht, halt es fest - Karel Gott - Ilsa Gold - Silke - Süchtig & Süchtig 2!

Es gibt noch genügend andere Produzenten, die Ihre Texte (Message) so gelegt haben, dass Drogen nicht alles sind.

Andere wiederum, wo das Wort XTC vorkommt meinen nicht die Droge, die zur Extase führt, sondern ihre Musik.

Natürlich gibt es auch einige, die vor der Masse konsumieren. Aber ich kenne keinen ausser Mark Spoon, der das auch öffentlich kundtut und den Kids sagt: Hey, auf Droge zu sein ist cool

@Rhein-Main
Jepp, dieses vom Gesetz her ligitimierte Jahreszeitenkomasaufen hasse ich genauso! Aber in solch einer Gesellschaft leben wir nun. Den Drogenkonsum zu verteufeln will ja auch niemand. Aber den Kids wenigstens die Alternativen zu zeigen. Die bekommen von dem Medien gesagt:
- Techno und Drogen gehören zusammen

Gehen die Kids zu ner Veranstaltung mit ihren Freunden, die evtl. schonmal was konsumiert haben, so ist es ein leichtes, den Gruppenzwang nachzugeben.

Man muss ihnen die Alternativen zeigen und die Gefahren, die der Konsum mit sich bringt.

- Du kannst einem, der anfängt mit rauchen noch so oft sagen, dass dieses Dreckszeug seine Gesundheit schädigt und zu Krebs führen kann. Er wird es dennoch ausprobieren und dann für sich entscheiden, ob er es will oder nicht. Wenn er es will, wird er irgendwann feststellen, dass du recht hattest.

- Ist in etwa so wie das mit der heissen Herdplatte. Man glaubt erst das sie heiss ist, wenn man sich verbrannt hat.

Aber Aufklärung tut allemal gut und vorallem die Konsumenten sollten es nicht als cool hinstellen, bzw. Konsumenten sollten nicht als cool hingestellt werden. Das ist die Chance die ich sehe. Denn ist etwas uncool, so mache ich es auch nicht. Gesellchaftslicher Gruppenzwang :-)
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Beitragvon oPiWaHn » 20. März 2003, 10:49

@alice D. Darum geht es nicht ! Es geht um den Satz von dir:!:

*tekknotripbeipflicht*

Dann kann ich ja auch sagen: Volksmusik ist Saufmusik von Säufern für Säufer!

(Da Alc ja laut Bundesdingens für Drogenblablabla auch Droge ist! Genau so wie Nicotin.)

Oder kennst du viele VoMu-Produzenten oder -hörer die keinen Alc konsumieren?
Das gleiche gilt für Schlager und deren Titel, die Beispiele wären grenzenlos und viel schlimmer als das was du sagst bzgl. XTC!

GreetZ :)

P.S.: Geschlagen ist anders! :wink: Und falls du meine Kommentare mal gelesen hat hab ich das auch schon erwähnt! Die Vorbilder sollten Vorbild sein! Ein Marc Spoon boykottiert :!: So wie ich den Väth! :P
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