Joints können Psychoserisiko erhöhen

Forum zum Thema illegale und legale Drogen!

Joints können Psychoserisiko erhöhen

Beitragvon Tekknotrip » 10. Juni 2005, 08:58

Über einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Cannabisprodukten und psychischen Erkrankungen wird schon seit längerem spekuliert. Jetzt deutet eine Studie darauf hin, dass ein bestimmtes Gen das Psychoserisiko bei Menschen erhöht, die in ihrer Jugend Joints geraucht haben.

Cannabis-Pflanze: Psychoserisiko gesteigert
Fast elfmal so hoch wie normal ist die Gefahr, dass bestimmte Menschen an einer Psychose zu erkranken, wenn sie in ihrer Jugend Cannabis konsumiert haben. Ein internationales Forscherteam identifizierte ein Gen, das in einer bestimmten Form für seine Träger die erhöhte Wahrscheinlichkeit mit sich bringt.

Nach Angaben des australisch-neuseeländischen Hochschulverbundes nutzten die Wissenschaftler Daten aus einer umfassenden neuseeländischen Langzeitstudie, bei der 1000 junge Menschen seit ihrer Geburt bis ins Erwachsenenalter hinein beobachtet wurden. Die Forscher konzentrierten sich auf das Catechol-O-Methyltransferase-Gen (COMT), das eine zentrale Rolle bei der Produktion von Dopamin spielt und dem eine entscheidende Rolle bei Schizophrenie-Erkrankungen zugerechnet wird.

Die Teilnehmer der Studie wurden im Alter von dreizehn, fünfzehn und achtzehn Jahren nach ihrem Cannabiskonsum befragt, auf die bei ihnen vorliegende Variante des COMT-Gens hin untersucht und bis zum Alter von 26 auf das Auftreten von eventuellen psychischen Auffälligkeiten hin beobachtet.

"Unsere Ergebnisse bestätigen den wachsenden Konsens darüber, dass weder Veranlagung noch Erziehung allein, sondern beide Faktoren zusammen für das Verhalten und den Gesundheitszustand von Personen verantwortlich sind", erklärte Richie Poulton, der Leiter der Studie. "Dies erklärt, warum der Konsum von Cannabis bei bestimmten Personen gravierende Folgen hat, während die meisten Konsumenten keine Schäden davontragen. Wir hatten dafür bereits genetische Ursachen vermutet, aber bis zu den nun vorliegenden Ergebnissen war kein Gen identifiziert worden."

Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 38,00.html
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Beitragvon Alice D. » 15. Juni 2005, 12:05

das risiko, daß psychische erkrankungen durch den genuß von psychedelischen drogen (also canabis, psilos, mescalin und lsd) ausgelöst werden können, ist schon lange (seit ca. 50 jahren) bekannt. jetzt können wir wenigstens einem gen die schuld in die schuhe schieben. die jugend des konsumenten spielt dabei meiner meinung nach die geringere rolle. jede droge verändert bei regelmäßigem gebrauch die persönlichkeit des konsumenten, jetzt kommt es nur darauf an, ob man eine gefestigte persönlichkeit hat. jugendliche in der pupertät haben die garantiert nicht, deshalb bin ich bei all meiner befürwortung diverser drogen immer schon gegen drogen vor dem ende der pupertät gewesen!
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Beitragvon Tekknotrip » 15. Juni 2005, 12:07

Naja, ich bin damals in dem Glauben aufgewachsen, dass Joints harmlos sind. Habe dennoch nie einen geraucht.

Schaue ich mir die heutige Generation an, ist es wahrscheinlich immer noch so, dass die Grundmeinung herrscht das Joints harmlos sind.
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Beitragvon Alice D. » 15. Juni 2005, 12:23

meiner meinung nach sind joints immer noch harmloser als das meißte andere zeug, tabak und alkohol eingeschlossen!
das größte problem ist meiner meinung nach, daß man durchs kiffen die falschen leute (dealer) kennenlernt, die auch noch anderes zu verkaufen haben und natürlich sehr an neuer kundschaft interessiert sind...
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Beitragvon Nürnberch Connection » 7. September 2005, 18:33

zigaretten rauchen kann auch irgendwann zu einem echten problem werden - das soll kein verharmlosender vergleich sein - keinesfalls - aber wer schon mal versucht hat kippen rauchen aufzuhören, weiß unter umständen was das für nen film ist - und auch wen kiff nicht auf anhieb nen problem is, wird´s spätestens dann eins wen du jahrelange gewohnheiten beenden mußt - spätestens dann wird klar das weniger der hasch das problem ist sondern viel mehr abhängig zu sein - egal von was auch immer - immerwiederkehrender zwang is einfach nen scheiss

jaja so is es ...

manchmal stellt sich ja auch gar net die frage kiff ich mir heute einen oder nicht - aber wen se sich stellt und trotzdem gekifft wird was das zeug hält, dann läuft was falsch

ja und dann kommst du und beurteilst jetz in schlimm, sehr schlimm - net so schlimm oder wie auch immer .- is halt immer so ne subjektive sache - leute bleiben manchma auf sachen kleben das glaubt kein mensch - das kann auch keiner nachvollziehen - aber trotzdem für den betroffenen ein subjektiv schweres problem

was ich damit sagen will ist, das man diesbezüglich am besten gar keine ratschläge erteilt - und falls doch, dann besser den überhaupt nicht erst anzufangen, dann kann sich hinterher schon keiner beschweren :wink:
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Re: Joints können Psychoserisiko erhöhen

Beitragvon Emblykk8sukram » 7. Dezember 2005, 22:13

also hallo erstmal
deine ansicht über grass, weed, pod what ever, ist ein bisschen fragwürdig
experten hin oder her!
ich bin der meinung, wer thc bewusst und in normalen mengen konsumiert wird nie ein problem haben!
es ist wie bei alkohol gesund dosiert ok. zuviel davon = :?
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Beitragvon Tekknotrip » 8. Dezember 2005, 08:04

ich bin der meinung, wer thc bewusst und in normalen mengen konsumiert wird nie ein problem haben!


Ja, das sind Ansichten eines süchtigen.
Allein schon das rauchen bringt Probleme.

Es ist völlig normal, dass Konsumenten leugnen, dass das was sie konsumieren unschädlich sei, zumindest so wie sie es konsumieren ;-)
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Beitragvon Emblykk8sukram » 8. Dezember 2005, 09:48

hehe
also ich fühle mich beschissener wenn ich mir am wochenende die birne mit fusel wegkippe, als mit ein paar joints.
und ich gebe lieber mein geld für weed aus als für alk.!
ich schade keinem damit weil keinerlei körperliche oder seelische anzeichen die auf den konsum der thc-pflanze rückschlüsse ziehen lassen die bei mir oder in meinem freundeskreis erkennbar sind.
sonst wären ja alle arbeitslos die kiffen!

wir können uns warscheinlich ewig darüber streiten!
ich hab nur eine frage:hast du schonmal grün gerraucht?
wenn nein verstehe ich deine meinung nicht!
wenn ja, dann hast du bestimmt mal eine schlechte erfahrung bei dir oder jemand anders gemacht!
in diesem sinne.

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Beitragvon Alice D. » 14. Dezember 2005, 12:30

wenn wir anfangen wollen zu verteufeln, dann stellt sich die frage, was eigentlich eine sucht verursacht. es gibt leute, die sind süchtig nach kaffee. oder nimm einen messy. die typen sind süchtig nach müll mit allem, was eine sucht schlimm und krankhaft macht.

und psychische störungen... fast mein ganzer freundeskreis kifft mit einer gewissen konsequenz seit jahren. entweder sind unsere gene in ordnung, oder wir haben eine gute "seelenhygiene". die anzahl psychischer erkrankungen steigt in den industrienationen stetig an. das kann nicht an stress oder menschlicher kälte liegen. das muß am seit jahren steigenden kanabiskonsum liegen. vielleicht liegt es ja auch an der steigenden anzahl von psychiatern.
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Beitragvon WhItE RoSe 2304 » 24. Juli 2006, 08:10

Tekknotrip hat geschrieben:Naja, ich bin damals in dem Glauben aufgewachsen, dass Joints harmlos sind. Habe dennoch nie einen geraucht.

Schaue ich mir die heutige Generation an, ist es wahrscheinlich immer noch so, dass die Grundmeinung herrscht das Joints harmlos sind.


Harmlos Joints!! :evil: Ich weiß jetzt nicht wie deine Meinung allgemein zu Drogen steht, aber wer glaubt das ein Joint nicht soooo schlimm ist liegt falsch!!

Ein Kumpel von mir wollte mal im Vollrauscht auf seinen Balkon den er gar nicht hatte und hat überall Elfen gesehen und mit denen gesprochen, wenn das mal phyologisch deine Hirnfunktionen dein Wahrnehmungsmöglichkeiten aussetzen hast du ganz schnell vertan, denn mein Kumpel wär 10 Meter in die Tiefe gefallen wenn wir ihn nicht davon überzeugt hätten das er gar kein Balkon hat und mach des mal einem Vollrauschler klar!!! Und dann steht wieder in der Zeitung, Tot wegen Drogen schon ein Joint reicht! :roll:

Klar Drogen nimm ich auch nämlich Alk und Zigaretten zählt auch drunter, ist zwar nicht ganz so hart wie einige Drogen, aber zählt schon dazu!
Alk gehört nun mal zu Gesellschaft also wieso sollte man es nicht auch trinken, doch es sollte immer alles im Rahmen gehalten werden und nicht übertrieben werden, denn was bringt es einem auf einer Party total betrunken irgendwo in der Ecke zu flacken und nix mehr mitzubekommen, also alles schön in Grenzen halten!
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Beitragvon Nürnberch Connection » 24. Juli 2006, 11:29

nun ja aber wen bei dem irgendwelche elfen fliegen und er auch noch mit dennen kommuniziert, dann kannste wohl davon aus gehen das bei dem auch bei "normaler" ausgangstellung irgendwas net ganz rund läuft...

entgültiger auslöser war dann mit sicherheit der joint, aber letztenendes schwingt da wohl auch noch nen bissel mehr mit und ganz normal is das net wen man nach nen bissel rauchen elfen fliegen sieht und dann net mehr rafft was man da macht...

insofern drogen sind scheisse - psychosen ebenfalls !
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Beitragvon Plattenunterhalter » 24. Juli 2006, 12:10

WhItE RoSe 2304 hat geschrieben:Ein Kumpel von mir wollte mal im Vollrauscht auf seinen Balkon den er gar nicht hatte...


Wie du sagst: im Vollrausch!

Das gleiche kann dir im Alkoholvollrausch auch passieren...

Von daher gebe ich dir Recht, immer schön im Rahmen bleiben.

@Nürnberch:

stimme dir wie fast immer zu. :)
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Beitragvon WhItE RoSe 2304 » 26. Juli 2006, 07:04

Das gleiche kann dir im Alkoholvollrausch auch passieren...


Naja aber ehrlich gesagt, ich war schon oft so dicht schon fast zur Alkoholvergiftung und ich hab mir nie irgendwelche Sachen eingebildet wie das Beispiel mit dem Balkontypen.

Diese Phychosen werden aber viel eher von harten Drogen hervorgerufen als vom Alk...




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Beitragvon Tekknotrip » 26. Juli 2006, 07:08

Jaja, der Alk, warte noch ein weilchen...bis der neben Dir anfängt zu sprechen...

Alk ist mit unter die härteste Droge und die schädlichste Droge. Kann man durchaus mit Heroin, Crack oder Chrystal gleichsetzen. Zwar macht Alk nicht so schnell abhängig (man merkt es nur nicht), dafür ist die Sucht viel extremer...Und aufhören...tja....das versuch mal
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Beitragvon WhItE RoSe 2304 » 27. Juli 2006, 10:08

Tekknotrip hat geschrieben:Jaja, der Alk, warte noch ein weilchen...bis der neben Dir anfängt zu sprechen...

Alk ist mit unter die härteste Droge und die schädlichste Droge. Kann man durchaus mit Heroin, Crack oder Chrystal gleichsetzen. Zwar macht Alk nicht so schnell abhängig (man merkt es nur nicht), dafür ist die Sucht viel extremer...Und aufhören...tja....das versuch mal


naja aber aufhören mit Drogen ist genauso schwer wie mit dem Alk, meistens ohne Entzugsklinik schafft man es gar nicht, vll vereinzelne Fälle, aber mehr auch ned
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